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Neue Plage: Opfer-Anwälte?
Rechtsanwaltskammer
Anwaltsvereine - DAV
Gegenstandswerte
Krieg im Anwaltsmilieu
Prozessverschleppung als Rechtspflege?

Neue Plage: Opfer-Anwälte?

"Peinlich", sagen die Kollegen

Auffallend oft werden bei Flugzeugabstürzen, Kapitalanlage-Betrug, "Schrott-Immobilien" und Seilbahn-Unglücken immer dieselben Anwälte genannt. Diese Anwälte werden in der Regel nicht von dem rechtssuchenden Mandanten gesucht, sondern lancieren und "prostituieren" sich in den Medien als sogenannte "Opfer-Anwälte" und Spezialisten für "Sammel-Klagen". In der Mehrzahl der Prozesse und Opfer-Anwalt-Aktionen wurden die Opfer ein zweites Mal geschädigt - durch die Kostenrechnungen und Vorschüsse dieser "Anwälte".




Fachanwälte für Prozess-Verluste?

Etwa 700 Anwälte tummeln sich im Telekom-Prozess laut Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.11.2004. Und offensichtlich mit wenig Substanz. Die Bilanzierung der Telekom sei zwar fragwürdig gab der Vorsitzende des Gerichts zu erkennen. Noch fragwürdiger sei jedoch, der Beweis der Kläger und ihrer Anwälte für einen Zusammenhang zwischen Fehlbewertung und Aktien-Kaufentscheidung der Kläger. Und das Gericht ließ auch wissen, daß man mit Sachver-ständigen-Kosten von ca. 2 Millionen Euro und einer Prozessdauer bis zur Rechtskraft von gut 10 Jahren rechnen könne. Möglicherweise werden die Anleger ein zweites Mal geschädigt - und zwar durch schlechte Beratung der sogenannten "Anleger-Anwälte". Man diskutiert schon, ob es die neue Bezeichnung "Fachanwälte für Prozess-Verluste" geben wird.




Verrotten die Anwalts-Prinzipien?

Es ist ein "Hauen und Stechen" unter den ca. 135.000 Rechtsanwälten in Deutschland, die sich vermehren wie Kaninchen. Fast jeden Monat kommen 700 hinzu. Besonders auffäliig sind die Anwälte, "wenn es um Geld geht" - die Spezies der "Anleger-Schützer". Das zeigt sich auch am Beispiel von BVB Borussia Dortmund. Besonders auffällig: Die Kanzleien, Tilp, Kälberer und Rotter. Gediegene Presse-Konferenzen, die Behauptung von "Hunderten eigener Mandate" und natürlich "nur für den Verein und Sauberkeit...u.ä." sollen dazu herhalten, sich selbst in Szene zu setzen. Und Anwalt Rotter aus dem Bayerischen startet hoch und muß zur Kenntnis nehmen, daß er bei der Staatsanwaltschaft Dortmund mit seiner Strafanzeige gegen Niebaum und Meyer total scheitert. Die zuständige Staatsanwältin läßt erkennen, daß an der Rotter-Anzeige von Anfang an nichts dran war. Es grenzt an falschen Beschuldigungen! Und wo sind die vielen, angeblich von Rotter vertretenen Kapital-Anleger. Sie sind nicht zu finden. Sollte es sie wirklich geben, so stellt sich die Frage, ob diese Anleger noch einen weiteren Schaden erlitten haben. Denn viele "Anleger-Schützer" kosten mehr als sie bringen!




Traum-Tänzer oder Rechtsanwalt?

Das Leid der 13jährigen Stephanie aus Dresden und die Agitation ihrer Anwälte aus Hannover sind zweierlei Dinge. Der Täter Mario M. ist bestraft - die Nebenkläger und ihre Advokaten (= "Opfer-Anwälte") wollen vom Land Sachsen ca. 800.000 Euro aufgrund von Amtspflichtver-letzungen. § 839 BGB verlangt jedoch ein Verschulden des Landes oder seiner Bediensteten. Und wenn dies bejaht werden sollte, spielt die Höhe eine Rolle. Erfahrene Juristen befürchten, dass die Geschädigte und ihre Eltern den Prozess verlieren und damit erneut zum Opfer - dieses Mal der "Opfer-Anwälte" - werden. Merke: Prozesse gewinnt man vor Gericht und nicht in der Boulevard-Presse!




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